Stand: August 2026
1. Einleitung und Geltung der Bedingungen
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Verträge, Leistungen und Angebote der FARN Digital GmbH, Ballindamm 13, 20095 Hamburg, Deutschland, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter HRB 189906 (nachfolgend „Anbieter“), gegenüber ihren Kunden (nachfolgend „Kunde“).
Der Anbieter erbringt insbesondere Leistungen im Bereich Logoentwicklung, Corporate Design und Markenauftritt für Web & Social. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Bedingungen des Kunden werden nur Vertragsbestandteil, wenn der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zustimmt.
Mit der Beauftragung, Annahme eines Angebots, Unterzeichnung einer Leistungsbeschreibung oder Nutzung der Leistungen erkennt der Kunde diese AGB als verbindlich an.
Diese AGB gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB, juristischen Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtlichen Sondervermögen, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wird.
2. Leistungsumfang
Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot, der Leistungsbeschreibung, dem Projektbriefing oder einer separaten Vereinbarung. Der Anbieter kann insbesondere folgende Leistungen erbringen:
- Entwicklung von Logos und visuellen Markenkennzeichen,
- Erstellung oder Weiterentwicklung von Corporate Designs,
- Gestaltung von Markenauftritten für digitale Kanäle, insbesondere Website- und Social-Media-Visuals,
- Erstellung von Designsystemen, Styleguides und Gestaltungsrichtlinien,
- Beratung zu Markenwirkung, visueller Kommunikation und Designanwendung,
- Bereitstellung von Layout-, Konzept- und Präsentationsdateien in vereinbartem Umfang.
Sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart, schuldet der Anbieter keinen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg, keine Markenanmeldung, keine rechtliche Prüfung von Zeichenrechten, keine Barrierefreiheitsprüfung und keine technische Umsetzung einer Website oder Social-Media-Plattform.
Der Anbieter ist berechtigt, sich zur Erfüllung seiner vertraglichen Pflichten geeigneter Subunternehmer oder freier Mitarbeiter zu bedienen.
3. Pflichten und Verantwortlichkeiten des Kunden
Der Kunde ist verpflichtet, alle für die Durchführung des Projekts erforderlichen Informationen, Unterlagen, Freigaben, Inhalte, Zugänge und Entscheidungen rechtzeitig, vollständig und wahrheitsgemäß zur Verfügung zu stellen.
Insbesondere obliegt es dem Kunden, sicherzustellen, dass sämtliche von ihm bereitgestellten Inhalte, Marken, Texte, Bilder, Logos, Daten und sonstigen Materialien frei von Rechten Dritter sind oder deren Nutzung rechtmäßig erfolgt.
Der Kunde trägt die Verantwortung für:
- die Richtigkeit und Rechtmäßigkeit aller übermittelten Inhalte,
- die Prüfung von Wettbewerbs-, Kennzeichen-, Urheber- und Persönlichkeitsrechten,
- die rechtliche Zulässigkeit der von ihm gewünschten Nutzung der erstellten Werke,
- die Einhaltung gesetzlicher Informations-, Impressums-, Datenschutz- und Kennzeichnungspflichten auf seinen eigenen Kanälen.
Kommt der Kunde seinen Mitwirkungspflichten nicht rechtzeitig nach, verlängern sich vereinbarte Leistungsfristen angemessen. Mehraufwand, der hierdurch entsteht, kann gesondert vergütet werden.
Freigaben des Kunden gelten als verbindliche Abnahme der jeweiligen Leistungsphase, sofern nicht innerhalb einer angemessenen Frist wesentliche Mängel in Textform gerügt werden.
4. Zahlungsbedingungen
Die Vergütung richtet sich nach dem jeweils vereinbarten Angebot, der Auftragsbestätigung oder einem gesonderten Vertrag. Alle Preise verstehen sich, sofern nicht anders angegeben, zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer.
Soweit nichts Abweichendes vereinbart wurde, sind Rechnungen des Anbieters innerhalb von 14 Kalendertagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig.
Der Anbieter ist berechtigt, angemessene Vorauszahlungen, Abschlagszahlungen oder Teilrechnungen für bereits erbrachte Leistungen oder Projektphasen zu verlangen.
Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Verzugszinsen. Darüber hinaus ist der Anbieter berechtigt, nach vorheriger Mahnung weitere Leistungen bis zum vollständigen Ausgleich offener Forderungen zurückzubehalten.
Der Kunde ist zur Aufrechnung oder Geltendmachung eines Zurückbehaltungsrechts nur berechtigt, soweit seine Gegenansprüche unbestritten, rechtskräftig festgestellt oder vom Anbieter anerkannt sind.
5. Stornierung und Rückerstattung
Eine Stornierung bereits beauftragter Leistungen bedarf der Textform. Im Falle einer Stornierung durch den Kunden hat der Anbieter Anspruch auf Vergütung der bis zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Stornierung bereits erbrachten Leistungen sowie auf Ersatz nachgewiesener und vertraglich angefallener Aufwendungen.
Sofern ein Projekt pauschal bepreist wurde, gelten bei Stornierung folgende Grundsätze, soweit nicht im Einzelfall etwas anderes vereinbart wurde:
- Bis zum Beginn der Konzeptionsphase: Ersatz der bis dahin angefallenen Aufwände und Reservierungskosten,
- Nach Beginn der Konzeptions- oder Entwurfsphase: Vergütung der bis dahin erbrachten Leistungen, mindestens jedoch des anteiligen Projektwerts,
- Nach Freigabe von Entwürfen oder Zwischenständen: Vergütung der vollständig erbrachten Teilleistungen und des hierdurch entstandenen Mehraufwands.
Bereits geleistete Zahlungen werden nur insoweit erstattet, als ihnen keine bereits erbrachten oder verbindlich reservierten Leistungen des Anbieters gegenüberstehen. Gesetzliche Rücktritts-, Widerrufs- oder Kündigungsrechte bleiben unberührt, soweit sie zwingend anwendbar sind.
Bei vom Kunden veranlassten Verzögerungen, ausbleibenden Mitwirkungen oder Projektabbrüchen durch den Kunden besteht kein Anspruch auf vollständige Rückerstattung.
6. Haftungsbeschränkung
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes.
Bei einfach fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung des Anbieters der Höhe nach auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
Im Übrigen ist die Haftung des Anbieters für leicht fahrlässige Pflichtverletzungen ausgeschlossen.
Der Anbieter übernimmt keine Haftung für:
- rechtliche Risiken aus der Verwendung von Designs, Marken oder Inhalten des Kunden,
- Schäden, die auf unvollständige, fehlerhafte oder verspätete Mitwirkung des Kunden zurückzuführen sind,
- die Eignung von gelieferten Inhalten für bestimmte Plattformen, Druckverfahren oder technische Systeme, sofern dies nicht ausdrücklich vereinbart wurde,
- Verluste, die durch Änderungen an Dateien, Weiterbearbeitung durch Dritte oder unsachgemäße Nutzung entstehen.
Soweit der Anbieter kostenlose Nebenleistungen, Entwürfe ohne ausdrückliche Beauftragung oder unverbindliche Vorschläge erbringt, erfolgt dies ohne Gewähr für deren Eignung oder Vollständigkeit.
7. Urheber- und Nutzungsrechte
Alle vom Anbieter erstellten Entwürfe, Konzepte, Designs, Layouts, Illustrationen, Präsentationen, Dateien, Dokumentationen und sonstigen Arbeitsergebnisse sind urheberrechtlich bzw. als sonstige Schutzrechte geschützt, soweit die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen.
Sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart, erhält der Kunde nach vollständiger Zahlung der vereinbarten Vergütung ein einfaches, nicht übertragbares, zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht an den final freigegebenen Arbeitsergebnissen für den vertraglich vereinbarten Zweck. Eine weitergehende Nutzung, insbesondere Bearbeitung, Vervielfältigung, Weitergabe an Dritte oder Nutzung für andere Marken, Produkte oder Gesellschaften, bedarf der vorherigen Zustimmung des Anbieters in Textform.
Arbeits- und Entwurfsdateien, offene Editierdateien, Rohdaten und nicht freigegebene Konzepte bleiben Eigentum des Anbieters, sofern deren Herausgabe nicht ausdrücklich vereinbart wurde.
Der Anbieter ist berechtigt, auf die Urheberschaft in angemessener Form hinzuweisen, sofern dem keine berechtigten Interessen des Kunden entgegenstehen. Eine vollständige Übertragung von Urheberrechten findet nicht statt, da diese gesetzlich nicht übertragbar sind; es werden ausschließlich Nutzungsrechte eingeräumt.
Der Kunde stellt sicher, dass er an allen von ihm bereitgestellten Materialien über die erforderlichen Rechte verfügt. Bei Inanspruchnahme des Anbieters durch Dritte wegen Rechtsverletzungen, die auf vom Kunden bereitgestellte Inhalte zurückzuführen sind, stellt der Kunde den Anbieter im Innenverhältnis von sämtlichen hieraus entstehenden Ansprüchen frei, einschließlich angemessener Rechtsverfolgungskosten.
8. Datenschutz und Vertraulichkeit
Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden und seiner Ansprechpartner ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG).
Weitere Informationen zur Datenverarbeitung ergeben sich aus der Datenschutzerklärung des Anbieters auf der Website bestiklil.pro.
Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erlangten vertraulichen Informationen, Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse sowie nicht öffentlich bekannte Projektdetails streng vertraulich zu behandeln und nur zur Durchführung des Vertrags zu verwenden.
Die Vertraulichkeitspflicht gilt nicht für Informationen, die:
- öffentlich bekannt sind oder ohne Vertragsverletzung öffentlich bekannt werden,
- der empfangenden Partei bereits rechtmäßig bekannt waren,
- von einem Dritten rechtmäßig und ohne Geheimhaltungspflicht offenbart wurden,
- aufgrund gesetzlicher Verpflichtung oder behördlicher Anordnung offenzulegen sind.
9. Höhere Gewalt
Der Anbieter haftet nicht für Verzögerungen oder Nichterfüllung, soweit diese auf Ereignisse höherer Gewalt oder auf sonstige unvorhersehbare, außergewöhnliche und vom Anbieter nicht zu vertretende Umstände zurückzuführen sind. Hierzu zählen insbesondere Naturereignisse, Feuer, Stromausfälle, Ausfälle von Kommunikationsnetzen, behördliche Anordnungen, Krieg, Streik, Pandemien, Lieferengpässe oder erhebliche Störungen bei Drittanbietern.
In solchen Fällen verlängern sich Leistungsfristen um die Dauer der Behinderung zuzüglich einer angemessenen Wiederanlaufzeit. Dauert das Ereignis höherer Gewalt länger als 60 Tage an, sind beide Parteien berechtigt, den Vertrag aus wichtigem Grund in Textform zu kündigen, soweit die Leistungserbringung dauerhaft unzumutbar ist.
10. Änderungen dieser AGB
Der Anbieter behält sich vor, diese AGB jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu ändern, sofern dies aus sachlichen Gründen erforderlich ist, etwa aufgrund geänderter Rechtslage, technischer Entwicklungen, erweiterter Leistungsangebote oder zur Schließung von Regelungslücken.
Änderungen werden dem Kunden rechtzeitig in Textform mitgeteilt. Widerspricht der Kunde den Änderungen nicht innerhalb von 14 Tagen nach Zugang der Mitteilung, gelten die Änderungen als angenommen, sofern der Anbieter den Kunden auf diese Rechtsfolge in der Mitteilung hingewiesen hat. Bei wesentlichen Änderungen, die die Hauptleistungspflichten betreffen, ist eine ausdrückliche Zustimmung des Kunden erforderlich.
11. Anwendbares Recht und Gerichtsstand
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
Soweit gesetzlich zulässig, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus und im Zusammenhang mit diesem Vertragsverhältnis der Sitz der FARN Digital GmbH in Hamburg.
Für Verbraucher, soweit ausnahmsweise ein Verbraucherstatus vorliegen sollte, gelten die gesetzlichen Gerichtsstandsregelungen zwingend.
12. Kontaktinformationen
FARN Digital GmbH
Ballindamm 13
20095 Hamburg
Deutschland
Handelsregister: Amtsgericht Hamburg, HRB 189906
E-Mail: [email protected]
Telefon: +49 172 7823596
Website: bestiklil.pro
13. Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam, undurchführbar oder nichtig sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
An die Stelle der unwirksamen, undurchführbaren oder nichtigen Bestimmung tritt diejenige wirksame Regelung, deren wirtschaftlicher Zweck der ursprünglichen Bestimmung am nächsten kommt. Entsprechendes gilt für etwaige Regelungslücken.